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Energiesparen – erster Akt 30. Januar 2009

Posted by toybaer in energiesparen, flickr, konsum, wohnen.
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Schon beim Zwischenschalten des Engergy Loggers vor unseren kleinen(!) Gefrierschrank begrüßte mich das Gerät mit einer Leistungsangabe von netten 112W. Was mich prinzipiell nicht so sehr gestört hätte, aber das Log brachte etwas viel Schlimmeres ans Licht: Das doofe Gerät läuft durch. Ständig. Ohne erkennbare Pausen:

kühltruhe

Eine kleine Überschlagsrechnung bestätigt: Täglich laufen 2,5kWh durch. Beim aktuellen Tarif etwa 50cent am Tag. 180€ im Jahr. Erstmalig im Betrieb war der Gefrierschrank Anfang Dezember 2007, damit ist zumindest ein großer Batzen der Nachzahlung erklärt.

Ein aktuelles Gerät entsprechender Größe mit Energieklasse A+ wird typischerweise mit 0,5kWh am Tag angegeben, was ~180kWh im Jahr entspricht. Also keine 40€. Bei einem Gerätepreis von unter 300€ wären die Kosten also in etwa zwei Jahren wieder drin. Die nächste Anschaffung in Sachen Großgerät steht damit fest.

Der Logger sitzt nun am Kühlschrank. Zumindest dieser läuft offensichtlich nicht ständig, dank ruhendem Kompressor blieb die Anzeige bei oW. Nebenerkenntnis: Die Innenbeleuchtung schlägt mit 15,6W zu Buche. Aber auch wirklich nur bei geöffneter Tür 😉

Nachzahlung 28. Januar 2009

Posted by toybaer in energiesparen, hardware, konsum, wohnen.
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Eigentlich war es ja nur ein harmloser Brief, der mich heute im Kasten erwartete. Aber schon beim Absender „Stadtwerke“ ahnt man tendenziell nichts Gutes.

Leider war die Beführchtung nicht unberechtigt, denn die Jahresabrechnung 2008 ergab für uns zwei eine saftige Nachzahlung von €451,53. Mahlzeit, eigentlich wollten wir unser Geld derzeit doch lieber für neue Wohnzimmermöbel ausgeben. Da der Jahresverbrauch mit 4.433 kWh aber nun wirklich jenseits von Gut und Böse ist (2-Personen Haushalt, geheizt wird mit Fernwärme), steht in den nächsten Tagen und Wochen erst einmal Ursachenforschung und -Behebung auf dem Plan.

Bereits vor einiger Zeit habe ich mir einen kleinen Stromzähler namens „Energy-Logger 3500“ zugelegt. Der kurze Test im Büro ergab auch zu ungleich teuereren (wir sprechen vom Faktor 100) Equipment keine nennenswerte Abweichung, selbst bei einem kleinen cos phi blieb das Hobbygerät erstaunlich genau. Warum ich nicht schon früher damit auf die Pirsch nach sündigen Geräten gegangen bin… tja, eine gute Frage.

Den Anfang machen die Geräte, die sowieso den meisten Verdacht erregen: Kühlschrank und Kühltruhe. Vor letzterer sitzt nun der Logger und darf ein paar Tage den Stromverbrauch nebst Schaltzeiten mitschreiben.

Der Kampf ist eröffnet.

alternative Wanddekoration 23. Dezember 2008

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Ich nutze meinen PC nicht nur zum Arbeiten, Fotobetüddeln und für Bürokram, sondern auch (oder vornehmlich?) zum Daddeln. Ja, nun ist es endlich raus 😉

Dummerweise kommt heutzutage kaum ein aktuelles Spiel ohne einen nervigen Kopierschutz daher und so ist man genötigt, die betreffenden Scheiben auch ja immer griffbereit zu haben. Wer meine Ordnungsliebe kennt weiß, dass das durchaus zu einer minutenlangen und nervenaufreibenden Suchaktion vor dem ersehnten Digitalgemetzel führen kann.

Doch damit ist nun Schluss. Die kahle Zimmerwand verlangte eh seit Ewigkeiten nach mehr Beachtung und beim letzten Besuch im Baumarkt (hey, als Mann ist zumindest ein wöchentlicher Besuch dort Pflicht!) mussten zwei Aluprofile einfach mit. Sechs Schrauben und knappe zehn Minuten später sieht die Wand doch irgendwie wohnlicher aus. Oder etwa nicht? 😉

IMG_0142-02mal was anderes als der übliche Renoire

Bevor noch jemand fragt: Ja, NO-CD/DVD-„Tools“ sind mir durchaus bekannt. Aber sowas ist doch pfui 😉

gefleckte Milch 21. September 2008

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Vor ein paar Tagen habe ich in einem Tweet erwähnt, dass ich ein Kurzrezept für einen (imho) recht passablen Latte Macchiato posten könnte. Nun denn, hier ist es:

1) Kalte Milch in ein passendes Glas geben. Bei unseren läßt sich die benötigte Füllmenge glücklicherweise recht simpel ablesen. Bis zum Knick, denn das ist genau die Menge,…

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2) …die sich in der Mikrowelle bei Volldampf (~1200W) in 2 Minuten derart erhitzen läßt, dass sie gerade nicht kocht.

3) Falls gewünscht, kommt Sirup dazu. Ja, schon jetzt – und nicht zum Schluss. Denn so bekommt auch der Milchschaum seinen Kick.

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4) Aufschäumen. Nebenbei: Der Quirl eignet sich auch vorzüglich für die Zubereitung einer kleine Portion Salatdressing.

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5) In der Zwischenzeit einen Espresso zaubern. Allen Unkenrufen zum Trotz: Der aus [m]einer Senseo schmeckt. Und zwar gut.
(Ja, Vollautomaten sind besser. Haben aber – wie ich hörte – mitunter unangenehme Reperaturkosten *g*.)

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6) Da man den Espresso statt in einer Tasse in ein kleines Milchkännchen bereitet hat, fällt das abschließende, vorsichtige Eingießen in das Glas nicht weiter schwer. Einem Weizentrinker sowieso nicht…

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Bei Bedarf noch Deko ‚drüber – und PROST!

Arbeitsplatz 18. Januar 2008

Posted by toybaer in fotos, hardware, konsum, persönliches, wohnen.
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Nein, so sieht es „auf’er Maloche“ (leider) nicht aus. Aber zum Ausgleich eines leicht tristen Großraumbüros beim Arbeitgeber darf wenigstens die heimische PC-Ecke ein wenig wohnlicher sein. Für die Mädels: Ja, ein Schreibtisch ist auch ohne Blumen wohnlich. Außerdem steht ja Pseudo-Schnippelgemüse auf der Fensterbank.

Sämtliche Leitungen sind inzwischen brav in Kabelkanälen verschwunden und nach dem letzten Beutezug im Baumarkt kam noch eine „stylische“ Unterschreibtischplattenbeleuchtung hinzu.

home office #1home office #2home office #3

War’s das? Nein, natürlich nicht. Zumindest der kleine Hilfsmonitor fliegt demnächst raus. Ob der 19″ dann zum Zweitmonitor mutiert oder nur noch ein großes Gerät dort steht?… We’ll see.

mal schnell die Schränke aufstellen… 26. November 2007

Posted by toybaer in wohnen.
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Noch vor kurzer Zeit habe ich erzählt, wie schön es ist, wenn man nicht selbst die neuen Möbel in der Wohnung aufbauen muss.

Diesmal stand nach der wochenendlichen Tour zum Schweden aber dann doch wieder der Griff zum eigenen Werkzeugkoffer auf dem Programm. Im Nachhinein betrachtet: Komisch, keine einzige Inbusschraube.

Aufbauen ließen sich die Kommoden noch relativ zügig. Die (zumindest gefühlt) doppelte Zeit ging allerdings für das halbwegs gerade aufbauen  und ausrichten drauf. Wieso müssen Altbauwohnungen eigentlich häufig Fußböden haben, die einem Truppenübungsplatz nach Artilleriebeschuss gleichen?

Ivar ist aus… 15. November 2007

Posted by toybaer in konsum, wohnen.
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Heute (eh.. ok, gestern) stand doch wieder ein Besuch beim Schweden auf dem Plan. Man will ja endlich mal wissen, ob die angedachte Schrankkombination für das Wohnzimmer auch wirklich vernünftig ausschaut.  Und sowas geht halt am besten vor Ort. In einem Abwasch kann man dann ja auch gleich die noch fehlenden Regalböden für den Keller mitnehmen… doch ausgerechnet das (meiner Meinung nach) häufigst verkaufte Produkt – die Ivar-Platte 83×50 – fehlte im Sortiment. Aber dafür wurde ein Spiegel für den Flur ergattert, den ich morgen (jaja, heute) früh aufhängen werde. …eigentlich habe ich ja Urlaub 😉

ein neuer Schrank 13. November 2007

Posted by toybaer in wohnen.
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Vor einigen Wochen wurde endlich ein Schlafzimmerschrank gefunden, mit dem sich die doch leicht chaotischen Zustände im Sektor „Klamottenaufbewahrung“ eindämmen lassen und der zudem zum Stil der Wohnung passt.

Das schöne an der ganzen Sache: Da er ausnahmsweise nicht im Schwedischen Möbeldiscounter erworben wurde, braucht man sich nicht selbst mit Aufbauanleitung und dutzenden Inbusschlüsseln herumärgern. Von dem alles andere als ebenen Fussboden ganz zu schweigen.

Tür aufmachen, den Handwerkern noch schnell einen Kaffee in die Hand drücken – und warten. So macht Einrichten Spaß 🙂