jump to navigation

noxon2, twonky und flac 2. März 2010

Posted by toybaer in hardware, musik, selbstgebaut.
1 comment so far

Schon seit geraumer Zeit wird der Noxon2 im Wohnzimmer entweder per Internetradio oder durch einen TwonkyMediaserver befeuert. Dieser läuft als daemon auf einem kleinen ubuntu-System.

Alles prima, alles super – nur eine Sache hat mich schon seit einigen Wochen gestört – diese Kombination unterstützt von Haus kein flac. Sicherlich entspricht unsere Wohnzimmerbeschallung nicht gehobenen, audiophilen (was für ein Wort) Ansprüchen. Da aber seit ein paar Kollegen immer häufiger recht verächtlich über mp3 als Speicherformat lästern, wollte ich der Alternative zumindest mal eine Chance geben. Mit knapp 3TB Nettokapazität sollte der Server für derartige Experimente auch geeinget sein 😉

Das Erweitern des TwonkyMediaservers um das hierfür notwendige flac2wav gestaltete sich dann deutlich einfacher, als gedacht. (Im Endeffekt nahm das Tippen dieses Artikels deutlich mehr Zeit in Anspruch 😉 )

  1. flac installieren
    sudo apt-get install flac

  2. anpassen (oder anlegen) der Datei   /usr/local/twonkymedia/cgi-bin/flac-wav.desc
    # transcode audio
    #(c) 2008 by PacketVideo
    exec: flac2wav $infile $outfile
    # capabilities
    from=audio/x-flac
    to=audio/x-wav
    synchronous
    priority=idle

  3. anpassen (oder anlegen) der Datei   /usr/local/twonkymedia/cgi-bin/flac2wav
    #!/bin/bash
    /usr/bin/flac --silent --decode "$1" -o "$2"

  4. flac2wav ausführbar markieren
    sudo chmod +x /usr/local/twonkymedia/cgi-bin/flac2wav

  5. den TwonkyMediaserver neu starten
    sudo /etc/init.d/twonkyserver restart

Fertig. Der noxon2 bekommt nun die flac-Dateien in dem für ihn verständlichen wav-Format vorgelegt und spielt sie ohne Murren ab.

IMAG0044

Gefunden habe ich diese fixe Lösung hier.

der neue, alte Kleine… 13. April 2009

Posted by toybaer in hardware, konsum.
3 comments

Eigentlich brauchte ich (ok, brauchten wir) – kein neues Notebook. Das im Rahmen unseres Urlaubs in Südengland „reimportierte“ Samsung P35 machte bisher seine Sache recht gut. Mit einem kleinen Haken, es war mir in vielen Momenten einfach doch ein Stück zu groß. Schon das Verstauen im Notebookfach des Fotorucksacks ist jedesmal eine eher nervige Angelegenheit.

Aber was nimmt man als Alternative? Ein Netbook kam für mich von Anfang an nicht in Frage. Zu trendy, zu hip (am Ende hätte ich dem Ding noch peinlicheee Namen verpasst), die Geräte sprachen mich einfach nicht an. Genausowenig, wie das Obst aus Cupertino.

Beim letzten Besuch in D’Dorf wusste ich es dann doch – Marc-André spielte wieder mit seinem x-Thinkpad herum und das Stück hatte so ziemlich alle Eigenschaften, die ich suchte. Klein, aber nicht zu klein. Leicht, aber nicht fragil. Eine brauchbare Tastatur und – ganz wichtig – kein Touchpad, sondern den für ein Notebook einzig wahren Mausersatz, den Trackpoint. (Den hatte ich schon seinerzeit bei meinem 770z schätzen gelernt.) Nach der wiederholten Präsentation des ThinkLights war klar – sowas willst du auch 🙂

Einziges Problem an der Sache, Geräte in der von mir gesuchten Leistungs- und Preisklasse sind naturgemäß nur gebraucht erhältlich. Meist handelt es sich dabei um Leasingrückläufer aus dem Ausland in eher mitleiderregendem Zustand. Gut erhaltene Geräte sind leider rar oder werden zu Kursen gehandelt, bei denen man wohl doch lieber ein neues Gerät erwirbt.

Letztlich wurde ich aber doch fündig und so steht seit Kurzem ein X41 2525-6ng nebst passender Ultrabase auf dem Schreibtisch.

IMG_0740-01

Die grundlegenden Spezifikationen der Serie finden sich hier. In meinem Gerät ist glücklicherweise Bluetooth auch ohne nerviges USB-Gebamsel mit an Bord. Die Biergartensaison kann also kommen. Einzig im Bezug auf die Festplatte bin ich am überlegen, ob nicht doch vielleicht eine MTRON SLC nachbestellt werden sollte 😉

mach‘ doch mal Platz da… 3. Februar 2009

Posted by toybaer in fotos, hardware, konsum.
add a comment

Direkt im Anschluss an das Lamentieren über zu hohe Stromrechnungen ein Posting rund um den durchlaufenden Spiel- und Bastelrechner zu schreiben, mag etwas unpassend sein. Auf der anderen Seite hält sich mein schlechtes Gewissen dank Auswahl eher stromsparender Komponenten und passender Konfiguration durchaus in Grenzen.

So oder so – auf dem Medienserver wird es langsam eng. Die beiden 1TB-Festplatten, auf denen neben der Musik- und Videosammlung auch die Benutzershares liegen, sind voll. Nun einfach ein weiteres Laufwerk zum logical volume zu schmeißen, wäre eine Möglichkeit. Aber ich wollte eh‘ schon immer einmal mit einem Raid rumspielen. In einer anderen Schublade stapeln sich zudem ein Haufen alter IDE-Festplatten mit diversen Sicherungsständen, von denen ich mich längst getrennt haben wollte. Daher wurde die Bestellung doch größer:

IMG_0329-01

Vier der Brüder dürfen sich in den nächsten Tagen als Software-Raid5 im Server tummeln, die beiden anderen sind für für Backupschublade vorgesehen. Alles übrige geht in die Bucht.

Da ein weiteres Päckchen mit benötigtem Kleinmaterial leider noch nicht den Weg zu mir gefunden hat, bleibt es heute abend beim Test per hdTune, verschlüsseln der Sicherungsplatten und Überspielen der alten Stände.

Nachzahlung 28. Januar 2009

Posted by toybaer in energiesparen, hardware, konsum, wohnen.
3 comments

Eigentlich war es ja nur ein harmloser Brief, der mich heute im Kasten erwartete. Aber schon beim Absender „Stadtwerke“ ahnt man tendenziell nichts Gutes.

Leider war die Beführchtung nicht unberechtigt, denn die Jahresabrechnung 2008 ergab für uns zwei eine saftige Nachzahlung von €451,53. Mahlzeit, eigentlich wollten wir unser Geld derzeit doch lieber für neue Wohnzimmermöbel ausgeben. Da der Jahresverbrauch mit 4.433 kWh aber nun wirklich jenseits von Gut und Böse ist (2-Personen Haushalt, geheizt wird mit Fernwärme), steht in den nächsten Tagen und Wochen erst einmal Ursachenforschung und -Behebung auf dem Plan.

Bereits vor einiger Zeit habe ich mir einen kleinen Stromzähler namens „Energy-Logger 3500“ zugelegt. Der kurze Test im Büro ergab auch zu ungleich teuereren (wir sprechen vom Faktor 100) Equipment keine nennenswerte Abweichung, selbst bei einem kleinen cos phi blieb das Hobbygerät erstaunlich genau. Warum ich nicht schon früher damit auf die Pirsch nach sündigen Geräten gegangen bin… tja, eine gute Frage.

Den Anfang machen die Geräte, die sowieso den meisten Verdacht erregen: Kühlschrank und Kühltruhe. Vor letzterer sitzt nun der Logger und darf ein paar Tage den Stromverbrauch nebst Schaltzeiten mitschreiben.

Der Kampf ist eröffnet.

nervige Miefquirle 18. Oktober 2008

Posted by toybaer in hardware, konsum.
add a comment

Auch wenn es in der IT-Welt schon eine halbe Ewigkeit ist – der „neue“ PC steht noch kein komplettes Jahr hier im heimischen Büro, schon geht er mir immer mehr auf die Nerven.

Nein, von Vista bin ich immer noch angetan und denke nicht im Traum daran, gegen ein alternatives System zu wechseln (dafür laufen verschidene Versionen vom Pinguin auf dem Notebook und dem Server – das muss reichen), vielmehr ist es der schleichend zunehmende Geräuschpegel, der von der Kiste ausgeht.

Vorallem der Zalman 9700 verschafft sich mit einem vermeintlichen Lagerschaden immer mehr Gehör. Und so wirklich „silent“ sind die beiden Festplatten auch nicht. Zwar wurde von diversen Besuchern schon ein „och, das geht doch noch“ attestiert, MIR ist das trotzdem noch zu laut.

Der serienmäßige Lüfter der Grafikkarte wurde schon vor einigen Wochen erfolgreich gegen einen accelero getauscht. Der Versuch, die CPU einfach passiv durch einen großen Brocken Metall zu kühlen, ging daneben schief. Man sollte sich wohl doch lieber vorher informieren, ob der Kühler auch wirklich in das Gehäuse passt…

Daher gibt es – leider erst ab Montag – einen neuen Versuch. Diesmal mit weniger, dafür kompatiblen Metall und zwei Käfigen für die Festplatten. Und vielleicht auch mit ein paar Fotos…

Aus zwei mach eins 24. Juni 2008

Posted by toybaer in flickr, hardware, konsum.
2 comments

Schon seit einiger Zeit habe ich mit dem Gedanken gespielt, mich von meiner zwei-Monitor-Lösung zu trennen. Da kam die aktuelle 25%-Aktion des MediaMarkts gerade recht. Im Regal der hiesigen Filiale lachte mich ein kleiner Eizo an, der nach kurzer Prüfung von Bild und Bankkonto mit in den Einkaufswagen wollte.

Der S2401WE-BK gehört mit einem TN-Panel nun nicht umbedingt zu der obersten Liga, wird an einigen Stellen gar als komplett ungeeignet für Bildverarbeitung bezeichnet. Andere beschreiben das TN-Panel als hochwertig und den Monitor damit als brauchbaren und preiswerten Einstieg in die Welt der größeren Bildflächen. Egal, ich vertraue da sowieso am ehesten meinen eigenen Augen.
Ja, die zu erwartene Farb/Helligkeitsverschiebung gibt es. Jedoch merke ich davon (bisher *g*) nur etwas bei Veränderung des vertikalen Blickwinkels. Und da ich selten vor dem PC rumhüpfe… Ansonsten bin ich von Schärfe und Farbeindruck durchaus angetan, ob sich das in der nächsten Zeit ändert? We’ll see. Im wahrsten Sinne…

Nebem dem ersten positiven Bildeindruck gefällt mir auch die Ergonomie recht gut. Für Verstellung von Höhe/Winkel benötigt man dank leichtgängigem Monitorfuß nur einen Finger, Pivot ist ebenfalls kein Fremdwort.

Nicht zuletzt war ein Kaufkriterium aber auch der Preis. Knapp 400€ für 24″, damit rutscht der Monitor in die beliebte „wenn er mir nach einiger Zeit doch nicht gefällt, geht’s ab in die Bucht“-Kategorie. Und bei der wird man(n) schnell schwach. 🙂

Das obligatorische vorher/nachher-Foto:

IMG_7698-01 IMG_7701-02
mit 1920×1200 macht auch die Sidebar wieder Spaß

Beim Umbau durfte ich allerdings feststellen, dass man sich auch mit dem besten Kabelmanagement irgendwann zumüllt. Hier noch flott ein zwei USB-Strippen dazwischen gezwirbelt, dort „testweise“ eine zusätzliche Stromleitung, achja – für die µC-Evaboards brauchen wir auch noch was… Schon quillt’s unter dem Schreibtisch wieder über. Am Wochenende wird daher aufgeräumt.

Server, Teil 2 10. Mai 2008

Posted by toybaer in hardware.
1 comment so far

Kurz und knapp – die Kiste läuft. Sogar so, wie ich es möchte… naja… fast. Aber das kommt noch 🙂

Auf der Samsung residieren das System nebst home-Verzeichnissen. Damit sich die WD nicht so einsam fühlt, kam noch eine zweite Platte der Serie rein, beide per LVM zusammengefasst. Wie auch auf der Systemplatte liegt natürlich eine dm-crypt-Schicht dazwischen. Als Netzwerkfreigabe macht sich das letztlich gar nicht mal schlecht…

netzwerk

Die auf dem alten Server (inzwischen auf „darien“ umgetauft) liegenden Dienste werden wohl in einen virtuellen Bereich der neuen Maschine wandern. Mit der Geschichte wollte ich mich eh‘ endlich mal befassen…

Fotos? Ach, wie der PC-V350B ausschaut, ist ja bekannt. Und bisher sind keine zusätzlichen Spielereien am Gehäuse verbaut 🙂

der neue Server 25. März 2008

Posted by toybaer in fotos, hardware, konsum, selbstgebaut.
4 comments

Wenn der Postbote zweimal klingelt… oder so ähnlich. In jedem Fall wartete heute abend ein nettes Paket in unserer Wohnung. Inhalt: Die ersten Sachen für den neuen heimischen Server.
Nachdem „savannah“ (alle Netzwerkteilnehmer bekommen bei mir den Namen einer Stadt aus Georgia – und so nennt sich dann natürlich auch das Netzwerk) nun doch schon einige Jahre auf dem Buckel hat, ist es Zeit für eine Frischzellenkur:

DSC00891

Die obligatorische Liste:

  • Seasonic S12-330
  • ASRock ALIVE NF7G-HD720P R5.0
  • AMD Athlon X2 BE-2300 + Arctic Cooling Alpine 64
  • MDT Dimm Kit 2048MB PC2-6400U
  • Samsung SpinPoint M5S 160GB Sata (2,5″)
  • WD Caviar RE2 GP 1000GB Sata II (3,5″)

Nicht ganz so potent wie das Arbeitstier, aber es soll auch eher um die Frage „wie viel Leistung für wie wenig Strom“ gehen. (@carsten: Nein, KEINE Notebooks jedweder Marke *g*)
Ein Gehäuse ist auch schon geordert, nach den guten Erfahrungen mit dem Arbeitstier einmal mehr aus dem Hause Lian Li – ein PC-V350B. Für die ersten Gehversuche muss bis dahin allerdings ein alter Desktop herhalten.

my dbox2 – pimped up 13. März 2008

Posted by toybaer in flickr, fotos, hardware, konsum, selbstgebaut.
5 comments

So, endlich bin ich dazu gekommen, die dbox2 umzubauen. Die Festplatte liegt ja schon einen guten Monat hier rum aber irgendwie fehlt abends dann doch die Motivation für Bastelorgien 🙂
Letztlich war es aber recht unspektakulär. Überflüssige Sachen aus der Box rausgeschmissen und stattdessen das IDE-Interface, Halterung und Festplatte verbaut.
Einzig die Stromversorgung machte noch kleine Probleme. Der „mal schnell“ auf Lochraster zusammengefrickelte Aufbau gab beim ersten Versuch lustige Geräusche von sich und die Suche nach einem passenden Befestigungspunkt tat ihr übriges. Egal, wofür wurde denn der Kabelbinder erfunden?…

DSC00884 DSC00885

Einschalten und – oh Wunder – es funktioniert. Im realen Einsatz pfeifen die originalen Schaltregler übrigens noch mehr als der Eigenbau. Solange man das bei geschlossenem Gehäuse aber eh nicht mehr wahrnimmt…

DSC00886 DSC00887

Damit wäre der unsägliche 10MBit/s-Flaschenhals bei der Aufnahme für’s erste gebannt. Wobei, eigentlich ja eher „für’s Zweite“, denn gerade Aufnahmen vom ZDF passten mit ihrer größeren Signalrate häufig nicht durch das LAN.

Vielleicht verirrt sich demnächst auch noch ein Wechselrahmen in die box, für gelegentliches DVD-Authoring bleibt die Engstelle ja leider bestehen.

kontaktschwierigkeiten 22. Februar 2008

Posted by toybaer in flickr, hardware, selbstgebaut.
4 comments

Manchmal ist es ja doch erstaunlich, was sich durch ein wenig Bastelarbeit alles erreichen läßt.

Ausgangspunkt war eine eher mittelprächtige WLan-Verbindung. 2MBit/s bei einem Signallevel von -87db reichen zwar noch gerade aus, aber schön ist’s nicht:

vorher

Also schaut man sich die bis dato genutzte Antenne ein wenig genauer an:

IMG_5923-01

Da muss sich etwas ändern. Aber einfach kaufen? Als Techniker? Neee, kommt nicht in die Tüte. Dann doch lieber selbst etwas zusammengebastelt:

DSC00847 DSC00849 DSC00851 IMG_5928-01

Ob’s funktioniert hat, sagt der abschließende Blick auf wavemon:

nachher

Signalpegel angehoben, Rauschpegel noch leicht gedämpft – signal-to-noise ratio um 11dB angehoben… sollte erstmal reichen 😉